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Philippinen und zurück (06.11.2019)

Ich bin zurück von einer (leider viel zu kurzen) Philippinen-Reise, und jetzt werden wieder viele interessante Kristalle in den Shop eingestellt.

Zu den Philippinen ist zu sagen, daß sie die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt haben. Dumm ist es überhaupt, eine Reise mit Erwartungen zu beginnen, denn diese werden meist enttäuscht. Man hat diese Klischee's von zauberhaften, malerischen Inseln im Kopf, und dann landet man - in Manila, einem Alptraum von einer Stadt. Eine dampfende, stinkende Müllhalde, die alles Schlechte in sich vereint, das eine Stadt haben kann. Sollte es mich jemals wieder auf die Philippinen verschlagen, mache ich um Manila einen großen Bogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Philippinen bestehen aus 7641 Inseln, und ich war nur auf einer einzigen davon, der Hauptinsel Luzon. Nach einigen beschwerlichen Busreisen gab es dann doch noch sehr schöne Orte zu entdecken.

 

 

Die Philippinos habe ich als stille, angenehme Menschen erlebt. Von der vielbeschworenen Kriminalität war nichts zu bemerken, selbst in Manila City habe ich mich nachts ganz unbehelligt bewegen können. An den Schulen wird ausschließlich in Englisch unterrichtet, so daß es keine Verständigungsprobleme mit den Einheimischen gibt. Man kann selbst Kinder nach dem Weg fragen (wobei die aber immer mit "Sir" antworten: "Nach rechts, Sir", was unsereins reichlich befremdlich und unangenehm ist).

Als Fazit kann ich nur sagen, daß ich mir überhaupt kein Fazit erlauben kann, denn obwohl ich ständig auf Achse war, habe ich so gut wie nichts von diesem riesigen, exotischen Land erkunden können. Für unerfahrene oder Bequemlichkeit suchende Reisende ist es wohl eher nix. Wer bizarre Situationen liebt und das heftige und oft auch komische Aufeinanderprallen der Kulturen, der wird an den Philippinen viel Freude haben.